Atelier
„Meine Bilder sollen nicht betrachtet, sondern betreten werden.“
In der Ruhe des Großformats (160 × 120 cm) entfalten Landschaften ihre wahre Kraft – nicht als Abbild, sondern als Erlebnis.
Ich arbeite frei.
Nicht, um zu gefallen,
sondern um wahr zu sein.
Ich male Landschaften,
die sich teilen in Himmel und Erde,
in Weite und Halt.
Zwischen oben und unten entsteht das Bild.
Meine Leinwände sind ruhig.
Sie lassen Raum für Licht,
für Wiederholung,
für das, was bleibt.
Meine Berge, Bäume und Linien
sind keine Orte,
sondern Übergänge.
Das Zeichen, das ich setze, ist leise:
eine geschwungene Linie,
zwei Herzen.
Eine Andeutung von Bewegung,
eine Spur von Verbundenheit.
Es lebt dort,
wo Himmel und Wiese sich berühren,
wo Gegensätze nicht getrennt werden,
sondern einander halten.
Ich setze es nicht aus Gewohnheit,
sondern aus Aufmerksamkeit.
Es darf sich wandeln,
so wie Licht und Landschaft sich wandeln.
Ich vertraue darauf,
dass Stille gesehen wird,
dass Wiederkehr trägt
und dass das Zarte bleibt.
Wie der Schmetterling, der seine Form von der Raupe zur fliegenden Schönheit verwandelt, sehe auch ich meine Kunst als einen stetigen Prozess des Wandels. Jede Leinwand und jeder Pinselstrich repräsentiert eine Reise, eine Entwicklung.
Er symbolisiert die Freiheit, zu experimentieren, Neues zu wagen und über Grenzen hinauszublicken. Kreativität gedeiht ohne Schranken – wir können uns immer wieder neu erfinden.
In einer Welt des Wandels ist es der Augenblick, den wir durch die Kunst einfangen können. Schönheit und Vergänglichkeit in perfekter Balance.
Ich bin Nicole Ostrowski. Malen ist für mich eine Rückkehr zu mir selbst – ein Raum, den ich nur für mich schaffe, um abzuschalten, durchzuatmen und Ruhe zu finden inmitten eines vollen Alltags.
Meine Bilder entstehen aus dem, was mich berührt: Fotos, Momente, Stimmungen, die mich anziehen. Nach langjähriger Pause begann ich im Dezember 2025 wieder zu malen – Seitdem hat die Malerei einen festen Platz in meinem Leben eingenommen.
Als wir in unser neues Zuhause einzogen, gab es diese eine Wand, die nach etwas suchte, das sie ausfüllte. Vor vielen Jahren hatte ich eine pinke Orchidee gemalt, die mich lange begleitete. Doch in der winterlichen Stimmung unseres neuen Heims spürte ich: Das leuchtende Pink passte nicht mehr.
Die meisten meiner Arbeiten sind Landschaften, meist zweigeteilt: Himmel und Erde, die in einer subtilen Balance miteinander verschmelzen. Der Himmel, weit und offen, lädt zur Freiheit des Geistes ein, während die Erde uns Halt gibt, fest verwurzelt in der Realität.
Berge vermitteln Stärke, während Bäume das Streben nach Licht symbolisieren – ein ewiger Tanz zwischen Ruhe und Bewegung. Das Licht, das sanft durch das Dunkel bricht, steht für den Moment der Erkenntnis.
Ein Weg, der getragen wird
"Ohne die Unterstützung meines Mannes wäre dieser Weg wohl nicht möglich gewesen. Er hat mir immer wieder gesagt, ich solle meine Begabung leben, mein ICH ausleben."
Meine Kunst erzählt nicht von mir, sondern lädt dich ein, innezuhalten, dich zu verlieren und wiederzufinden – die Weite zu spüren, die Stille zu genießen und die Freiheit in jedem Bild zu erleben.